Ja ihr habt die Überschrift richtig gelesen!!! ![]()
Die Toten Hosen (kurz DTH) waren zu Besuch in Mexico-Cit (kurz DF für Districto Federal) und wir konnten und wollten uns das nicht entgehen lassen!!!
Wer wir sind? Vier Deutsche (Sini, Matthias, Ira und ich) und zwei Mexikaner (Nancy und ihr Bruder Pablo).
Auf Flickr hab ich ein eigenes Album für dieses denkwürdige Ereignis erstellt, dort könnt ihr auch ein kurzes Video sehen.
Aber am besten fang ich wieder von vorne an.
Ich habe morgens mit Omimi geskypt (jawohl, 90 Jahre und trotzdem keine Angst vor der Technik! Du bist toll, Oma
) und anschließend meine sieben Sachen gepackt, da ich bei Ira bzw. im Haus ihres Onkels und ihrer Tante übernachten wollte.
Sini hatte am Samstag noch Unterricht, also haben wir uns bei ihr und Matthias getroffen.
Dort haben uns Nancy und Pablo mit dem Taxi eingesammelt. Nein, ihr braucht euch nicht wundern, wie wir mit 5 Mann in ein Taxi gepasst haben, das ist normal hier, die Autos sind genauso groß wie in Deutschland, aber die Mexikaner sind eben kleiner, also passt das. Naja, wir waren nun aber leider drei Deutsche, also war es dann doch ein wenig… ähm… kuschlig!
An der Busstation angekommen, haben wir schnell die Tickets gekauft, ich bin nochmal auf Toilette und dann ging es durch die Sicherheitskontrolle, jawohl: SICHERHEITSKONTROLLE! Allerdings mexikanisch gelassen.
Im Bus, gab es dann “Nur noch 60 Sekunden” auf Spanisch. Da aber die Dämmerung einsetzte und wir im Dunkeln in DF ankamen, war ich doch recht müde.
Wir sind dann zur Metro gelaufen (2 Pesos) und zum Hotel gefahren. Die andern vier haben dann eingecheckt (Viererzimmer für insgesamt 600 Pesos, in nem guten Hotel). Die beiden Jungs sind dann los Bier holen und wir Mädels haben nochmal geguckt, ob wir gut genug für Campino aussehen
Als die Herren zurückkamen, wurden also erst mal Bierchen getrunken und Chips gemampft, dabei plärrte aus Nancy Handy Hosen-Musik und wir mixten fröhlich munter Spanisch und Deutsch.
Zwischendrin rief Ira an, um zu klären wann wir denn nun endlich ankommen würden.
Irgendwann sind wir dann, alle mit ausreichend Klopapier ausgestattet, losmarschiert. Meinen Rucksack hab ich im Hotel gelassen, da Iras Onkel aus Krankheitsgründen dann doch nicht mitgekommen ist und somit kein Kofferraum vorm Veranstaltungsort (Parkplatz vom altem Gebäude vom Goethe-Institut) zur Verfügung stand.
Warum Klopapier? Ganz einfach: Erfahrung!!! Insbesondere in Mexiko gibts auf den öffentlichen Toilette seltenst Toilettenpapier.
Als wir ankamen, spielte bereits die Vorgruppe Cadena Perpetua aus Argentinien.
Ira gesucht, gefunden, um den hals gefallen und vorgestellt. Was macht man dann logischer Weise als nächstes? Richtig! Einen Sixpack Bier holen! ![]()
Wir standen dann vorm Eingang und wunderten uns darüber, wo auf einmal so viele Deutsche herkamen! Fast nur deutsche Gesichter und fast jedes Wort war Deutsch.
Eigentlich hätte ich gern ein T-Shirt oder sowas gekauft, aber es gab nur Sachen von der Vorgruppe, also wollte ich warten, was die so drauf haben, nach dem Konzert ist ja auch noch Zeit…
Ira und Sini sind dann rein, um die vorbestellten Karten zu holen (also Vorverkaufspreis und nicht Abendkasse): 200 Pesos (=10 €).
AK waren übrigens 250 Pesos (12,50€)
Wir haben noch die Dosen leer gemacht (Matthias fands gar nicht schlimm, dass Ira kein Bier mag
) und sind rein gegangen.
Das erste was wir sahen waren die Damentoiletten, also haben wir die erst einmal besucht: Schock-Schwere-Not: Es gibt Klopapier, Seife und Papierhandtücher in ausreichendem Maß!!!
Dann sind wir raus und standen schon auf dem alten Parkplatz. WINZIG!!!
Wir haben uns dann ein Plätzchen am Rand ziemlich weit vorne gesucht und die Jungs sind weder ne Runde Bier holen gegangen (ja, das zieht sich durch den ganzen Abend, wir müssen ja den mexikanischen Vorurteilen über Deutsche gerecht werden).
Die Vorgruppe war echt super und ich muss mir von denen wirklich mal ne CD besorgen, also wenn jemand Lust hat mir ne Freude zu machen: Eine CD von Cadena Perpetua aus Argentinien bitte!!!
Dann ne Weile nur Musik vom Band, während mit akribischer Genauigkeit (waren Deutsche, was sonst!) die Mikrofonständer ausgerichtet wurden.
Endlich war es so weit und ca. 500 Leute (2/3 davon Deutsche) fingen an zu jubeln, als DTH auf die Bühne kamen!!!
Es war super!!! Jeder der schon einmal ein Hosenkonzert besucht hat, weiß, wie die sich auf der Bühne verausgaben, aber das ganze dann noch auf diesem winzigen Parkplatz mit nur 500 Zuschauern in DF ist einfach nicht zu übertreffen!!!
Was gespielt wurde?
Alte Stücke, neue Stücke, Klassiker der DTH, The Clash und zwei argentinische Stücke.
Es dauerte nicht lange und wir waren alle klitschnass geschwitzt, aber da Campino ständig aufgedrehte Wasserflaschen und geöffnete Bierdosen in die “Menge” warf und wir weit vorne standen, gabs regelmäßig ne erfrischende Dusche
Nach 2,5 Stunden (kam uns viiiiiiiiiiiieeel kürzer vor) gabs die letzte Zugabe und so langsam leerte sich der Parkplatz ![]()
Wir haben uns dann schlückchenweise versammelt (in dem Chaos während dem Konzert hatten wir uns natürlich aus den Augen verloren), sind auf Toilette und dann haben wir uns auf dem Weg zurück zum Hotel gemacht.
Auf dem Weg haben wir das gemacht, was man laut Reiseführer auf gar keinen Fall machen soll: Bei einem der Straßenstände gegessen ![]()
War lecker, nur hätte ich bei meinem zweiten Taco doch nicht den Verkäufer fragen sollen, ob die Guacamole scharf ist… danach hatte ich nämlich Magenschmerzen, soooo scharf (und das ist noch himmelweit untertrieben) war die!!!
Im Hotel angekommen, wollten Ira und ich eigentlich nur schnell meinen Rucksack holen, aber Matthias hat uns dann mit dem Argument, dass ein Bier den Brand in meinem Magen löschen könnte dann doch noch überreden können zu bleiben.
Also haben wir uns es gemütlich gemacht, Bier getrunken, gequatscht und dabei interessante Dinge (Klatsch und Tratsch) über unsere Lehrer erfahren… sehr informativ!!!
Irgendwann sind Ira und ich dann doch mit dem Taxi zu ihrem Onkel gefahren und gegen kurz vor 3 Uhr tot müde ins Bett gefallen! Was für ein Tag!!!
PS: Irgendwann am Sonntagmittag nach nem Gläschen halbtrockenen Weißwein aus Rheinhessen auf Eis war ich auch meine Magenschmerzen dann wieder los




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